Josef Pöschl und sein Leben mit der Jagdmusik

 

Josef Pöschl wurde 1943 in der Oststeiermark geboren, bereits sein Großvater und Vater waren Jäger. Im Zuge der musikalischen Ausbildung als Musikerzieher an der Pädagogischen Akademie in Graz begann das Interesse an der Jagdmusik.

Während der Zeit als Lehrbeauftragter absolvierte Pöschl 1969 die Jägerprüfung und kam bei Jagden in seiner Heimat immer wieder mit Jagdhornbläsergruppen in Kontakt. So entstand aus dem Interesse an der Jagdhornmusik in weiterer Folge eine intensive Beschäftigung mit Jagdmusik im Allgemeinen.

Die erste Publikation mit dem Titel „In Grün will ich mich kleiden …“ – Zum 150. Todesjahr von Franz Schubert - reichte Pöschl 1978 bei der Redaktion der steirischen Jagdzeitschrift „Der Anblick“ ein. Bis dato wurden von ihm weit über 100 Artikel zur Thematik “Jagdmusik“ in verschiedenen deutschsprachigen Fachzeitschriften publiziert. Außerdem veröffentliche er in der Serie „Neue österreichische Jagdmusik“ in bereits 13 erschienenen Heften zahlreiche Jagdmusikwerke österreichischer Komponisten. Im Jahre 1990 erschien im Weishaupt-Verlag „Das österreichische Jagdhornbläserbuch“, in welchem Pöschl ein breites Spektrum der Arbeit auf dem Gebiete der Jagdmusik in den einzelnen Jagdhornbläsergruppen in Wort und Bild veranschaulichte.

1994 promovierte Pöschl zum Doktor der Philosophie mit einer Jagdmusik-Dissertation; diese war neben dem „Österreichischen Jagdhornbläserbuch (1990, 296 Seiten) seine umfangreichste Publikation mit dem Titel „Jagdmusik – Kontinuität und Entwicklung in der europäischen Geschichte“, die schließlich 1997 in Buchform vom Verlag Hans Schneider aus Tutzing editiert wurde. Dieses 318 Seiten umfassendes Werk war auch die Basis für weitere Arbeiten zur Erforschung europäischer Jagdmusik.

Weitere Aktivitäten auf dem Gebiete der Jagdmusik waren Pöschls Tonproduktionen, wobei Tonträger wie die CD „Solojagdhörner: Solo, Duo, Trio“ (2007), 2CDs „Ein Hörbuch zur steirischen Jagdmusik“ (2007) und die CD „Die Jagd in der Kunstmusik“ (2008) besonders hervorstechen. Auch die DVD „Raritäten steirischer Jagdmusik“ erfreut sich größter Beliebtheit. Schlussendlich sind gegen 400 jagdliche Kompositionen und Arrangements von Josef Pöschl zu erwähnen, wobei zyklische Werke wie seine Jägermessen, die „Österreichischen Bundesländer-Jagdfanfaren und die fünf „Salzburger Jagdfanfaren“ als Highlights europäischer Jagdhornmusik anzusehen sind.

  • Hörbeispiel-Test.mp3
Ein Hörbuch zur steirischen Jagdmusik (2 CDs)                 Die Jagd in der Kunstmusik
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Die Geschichte der steirischen Jagdmusik, erzählt und
unterlegt mit Musikbeispielen.


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CD: Jagdmusik ohne Jagdhörner. Vom Gitarrenquartett über das
Soloklavier bis zum Kunstlied. Aufgenommen von
Musikschul-LehrerInnender Musikschule St. Ruprecht/Raab.


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Jagdmusik und Philatelie
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Jagdmusik und Philatelie Briefmarkenserie:

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    deutschsprachigen KünstlerInnen.

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DVD (+CD) Raritäten steirischer Jagdmusik
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Inhalt:
Solojagdhörner, Die Jagd in der Kunstmusik, Sakrale Jagdmusik,
Chor und Jagdhörner.

DVD, 55 Minuten Laufzeit,

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